06. Okt. 2026

Bundesliga und Klubs setzen bei den fairplay-Aktionswochen 2026 ein starkes Zeichen gegen Rassismus
Die Österreichische Fußball-Bundesliga und ihre Klubs der ADMIRAL Bundesliga und ADMIRAL 2. Liga beteiligen sich im Oktober an den fairplay-Aktionswochen 2026. Gemeinsam setzen sie ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass.
Im Rahmen der österreichweiten Mitmach-Kampagne tragen die Bundesliga und ihre Klubs die Botschaft „Rassismus verliert. IMMER.“ in den Profifußball. Mit Statements, Fotos, Videos und Aktionen rund um Ligaspiele machen sie deutlich, dass diskriminierendes Verhalten weder auf dem Spielfeld noch auf den Tribünen oder im Vereinsumfeld Platz hat.
Christian Ebenbauer, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Fußball-Bundesliga: „Der Profifußball hat eine große gesellschaftliche Reichweite und damit auch eine besondere Verantwortung. Deshalb ist es wichtig, dass Engagement gegen Rassismus und Diskriminierung nicht punktuell bleibt, sondern kontinuierlich und sichtbar gelebt wird. Die fairplay Aktionswochen setzen dafür jedes Jahr ein starkes Zeichen. Für uns ist klar: Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass haben im Fußball keinen Platz.“
Die fairplay-Aktionswochen finden von 1. bis 31. Oktober 2026 statt. Sie werden von fairplay – Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung koordiniert und gemeinsam mit den Fachverbänden Fußball (ÖFB), Basketball (Basketball Austria) und Eishockey (OEHV) sowie der Österreichischen Fußball-Bundesliga umgesetzt. Sportvereine in ganz Österreich sind eingeladen, sich mit Aktionen und Workshops zu beteiligen und Haltung zu zeigen.
Stand heute beteiligen sich 126 Vereine an den fairplay Aktionswochen 2026. Projektleiterin Nikola Staritz: „Wichtig ist uns, dass auch jeder kleine, ehrenamtliche Verein einfach mitmachen kann – denn Rassismus findet überall statt, im Nachwuchs- und Amateursport ebenso wie im Spitzensport. Und überall braucht es starke Stimmen, die klar Nein sagen.“
Breite Unterstützung im österreichischen Sport
Neben der Bundesliga und ihren Klubs unterstützen auch die weiteren Partnerverbände die Aktionswochen und bekräftigen das gemeinsame Engagement des österreichischen Sports gegen Rassismus und Diskriminierung.
Albert Handler, Geschäftsführer win2day Basketball Superliga: „Basketball steht für Gemeinschaft, Vielfalt und Respekt. In unseren Hallen kommen Menschen unterschiedlichster Herkunft zusammen – als Spieler:innen, Trainer:innen, Funktionär:innen und Fans. Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung haben dort keinen Platz. Basketball Austria trägt Verantwortung, diese Werte nicht nur zu vertreten, sondern auch sichtbar dafür einzustehen. Deshalb unterstützen wir die fairplay Aktionswochen aus voller Überzeugung und wollen gemeinsam mit unseren Vereinen ein klares Zeichen setzen: Rassismus verliert. Immer.“
Alexander Helwig, Geschäftsführer des Österreichischen Eishockey-Verbandes (ÖWHV): „Eishockey lebt vom Zusammenhalt. Auf dem Eis zählt, dass man füreinander einsteht, nicht woher jemand kommt. Rassismus hat in unserem Sport keinen Platz, weder auf dem Eis noch in der Kabine oder auf den Rängen. Deshalb unterstützen wir die fairplay Aktionswochen und laden alle Eishockeyvereine ein, mitzumachen.“
Ingo Mach, Leiter der Abteilung Fußball und soziale Verantwortung im ÖFB: "Rassismus und Ausgrenzung haben im Fußball und in der Gesellschaft keinen Platz. Wir setzen uns im ÖFB seit Jahren dafür ein, ein Bewusstsein zu bilden und klare Grenzen bei Verstößen aufzuzeigen. Wir möchten ein Sportverband sein, der für alle Menschen einen Platz bietet, um ihrem Lieblingssport nachzugehen. Auch in Zukunft werden wir eine klare Haltung einnehmen, wenn es um Rassismus und Ausgrenzung geht.“
Keine Chance geben
Betroffen von Rassismus sind all jene, die nicht-weißer Hautfarbe sind (BPoC steht für Black and People of Color) und/oder als einer „anderen“, nicht der Mehrheit entsprechenden, Herkunft, Kultur oder Religion angehörig wahrgenommen und abgewertet werden. Das sind Schwarze Menschen ebenso wie Roma und Sinti, Menschen aus dem arabischen und asiatischen Raum, Jüd:innen oder ethnische Minderheiten.
Wir alle haben Verantwortung, rassistischem Denken und Handeln keinen Platz zu geben und von Anfang an entgegenzutreten. Keine Chance für Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass: Nicht am Platz, nicht auf den Tribünen, nicht in der Kantine und nicht in den Vorstandssitzungen. Respekt gewinnt. Und Rassismus verliert. IMMER!
#fairplayaktionswochen
Die fairplay-Aktionswochen werden seit 2001 jährlich veranstaltet und zeigen den Einsatz des Sports für eine vielfältigere, gewaltfreie Gesellschaft. Sie werden von fairplay – Initiative für Vielfalt und Antidiskriminierung organisiert und finden in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Fußball-Bund (ÖFB) und der Österreichischen Fußball-Bundesliga statt. Seit 2024 sind auch Basketball Austria und seit 2025 der Österreichische Eishockeyverband mit an Bord! Ermöglicht werden die Aktionswochen durch das Österreichische Sportministerium (BMWKMS) und die Stadt Wien – Mein Sportplatz.
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