Urteil des Ethikkomitees im Verfahren gegen den SK Rapid Wien

3. Juli 2020 in ÖFBL

Das Ethikkomitee hat heute unter dem Vorsitz von Dr. Wolfgang Pöschl und den weiteren Mitgliedern emer. Univ.-Prof. Dr. Gerhard Luf, Dir. Gerhard Marischka und Dr. Johann Rzeszut in Anwesenheit von Vertretern des SK Rapid Wien getagt. Dabei wurde gegen den SK Rapid Wien wegen des im Rahmen des Meisterschaftsspiels SK Rapid Wien gegen TSV Prolactal Hartberg vom 21.06.2020 angebrachten Spruchbandes eine Geldbuße in Höhe von € 20.000,-- verhängt, davon werden € 15.000 bis 30.06.2021 bedingt nachgesehen.

Das Ethikkomitee begründet seine Entscheidung insbesondere damit, dass es die Vereinsverantwortlichen des SK Rapid Wien unterlassen haben, das im Widerspruch zu den im Leitbild der Bundesliga festgelegten Werte stehende Spruchband unmittelbar nach Kenntnisnahme zu beseitigen. Bei der Bemessung der Geldbuße war zu berücksichtigen, dass der SK Rapid Wien sich öffentlich von dem Inhalt des Spruchbandes distanziert und bereits Maßnahmen zur Verhinderung derartiger Vorkommnisse für die Zukunft in die Wege geleitet hat.

 

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